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KI im Maklerbüro 2026: 93 % starten, 5 % sind am Ziel

93 % der Immobilienentscheider setzen auf KI, nur 5 % erreichen ihre Ziele. Was die Studienlage 2026 für dein Maklerbüro bedeutet und wie du es besser machst.

KI im Maklerbüro 2026: 93 % starten, 5 % sind am Ziel

Fast alle arbeiten an KI, kaum jemand ist fertig. Laut dem Global Real Estate Technology Survey von JLL haben 93 Prozent der deutschen Immobilienentscheider KI implementiert oder planen es, aber nur 5 Prozent haben ihre KI-Ziele größtenteils erreicht. Warum die Lücke so groß ist und was dein Maklerbüro daraus lernt, liest du hier.

KI in der Immobilienbranche 2026: die Studienlage

Rund die Hälfte der von JLL Befragten steht nach eigener Einschätzung auf halbem Weg. Trotzdem rechnen 80 Prozent damit, dass ihre Technologie-Budgets in den nächsten drei Jahren steigen. Es fließt also weiter Geld in ein Thema, bei dem die meisten noch keine Ergebnisse sehen.

Österreich zeichnet ein ähnliches Bild. In einer Branchenumfrage von ImmoScout24 unter über 330 Maklern und Bauträgern sehen rund 80 Prozent KI-gestützte Anwendungen als zentralen Erfolgsfaktor der nächsten Jahre. Rund 60 Prozent halten datenbasierte Marktbeobachtung für entscheidend, etwa drei Viertel bewerten den Digitalisierungsgrad der Branche als gut. Der Wille ist da. Bleibt die Frage, warum so wenige ankommen.

Warum aus 93 Prozent Ambition nur 5 Prozent Zielerreichung werden

Die häufigste Form von KI im Maklerbüro ist ein Browser-Tab mit einem Chatbot, in den ab und zu etwas hineinkopiert wird. Das ist ein Experiment. Eine Einführung ist es noch lange nicht.

Genau hier liegt der Kern der Lücke. KI läuft in vielen Büros neben der eigentlichen Arbeit her, als Spielzeug, das man zwischen zwei Terminen ausprobiert. Solange ein KI-Schritt zusätzlichen Aufwand bedeutet, fällt er unter Zeitdruck als Erstes weg. Und Zeitdruck ist im Maklergeschäft der Normalzustand.

Dazu kommen Insellösungen. Ein Tool für Texte, eines für Bilder, eines für E-Mails. Keines kennt die Daten des anderen, also tippst du dieselben Objektinformationen dreimal ein. Jeder Wechsel kostet Zeit und erzeugt Fehlerquellen. Nach ein paar Wochen bleibt von der anfänglichen Begeisterung ein Ordner voller Logins übrig.

Die 5 Prozent, die ihre Ziele erreichen, haben KI dort eingebaut, wo die Arbeit ohnehin passiert. Der Unterschied ist organisatorisch. Mit Technik hat er erstaunlich wenig zu tun.

Trichter-Grafik: 93 Prozent der Immobilienunternehmen starten mit KI, nur 5 Prozent erreichen ihre Ziele

Was kleine Maklerbüros anders machen können

Die JLL-Zahlen stammen überwiegend aus großen Unternehmen mit Projektteams, Beratern und mehrstufigen Freigaben. Ein kleines Maklerbüro hat davon nichts, und genau das kann ein Vorteil sein. Du brauchst keine Strategie-Workshops. Du entscheidest heute und arbeitest morgen anders.

Der praktikable Weg: eine einzige wiederkehrende Aufgabe auswählen und sie komplett automatisieren. Komplett heißt vom Eingang der Daten bis zum fertigen Ergebnis, ohne Copy-Paste zwischen drei Programmen. Exposé-Erstellung ist so ein Kandidat, Anfragenbeantwortung ein anderer.

Zehn Baustellen gleichzeitig zu öffnen klingt nach Fortschritt, produziert aber genau die halbfertigen Projekte, mit denen laut JLL rund die Hälfte der Befragten festhängt. Eine Aufgabe, die zuverlässig läuft, spart dir jede Woche Zeit. Danach nimmst du dir die nächste vor.

Der rechtliche Rahmen kommt, und das ist verkraftbar

Am 2. August 2026 wird der EU AI Act vollständig anwendbar. Die KI-Kompetenzpflicht für Unternehmen, die KI einsetzen, gilt bereits seit Februar 2025. Wer KI nutzt, muss sicherstellen, dass die eigenen Leute verstehen, womit sie arbeiten.

Für dich als Makler ist die Einordnung wichtiger als die Schlagzeile. Typische Anwendungen wie Textgenerierung oder Bildbearbeitung fallen in der Regel in die Kategorien mit minimalen oder begrenzten Pflichten. Im Kern geht es um Transparenz: erkennbar machen, wo KI im Spiel ist.

Entwarnung also, aber mit Hausaufgaben. Du solltest wissen, welche KI-Werkzeuge in deinem Büro laufen, wofür sie eingesetzt werden und ob jeder im Team die Grundlagen versteht. Das ist an einem Nachmittag dokumentiert und erspart dir später Diskussionen.

Symbolbild zum EU AI Act: Waage der Justiz neben einem Laptop mit KI-Anwendung im Maklerbüro

Woran du gute KI-Werkzeuge erkennst

Die Studienlage legt eine einfache Prüfliste nahe. Bevor du ein Werkzeug in deinen Alltag holst, stell ihm drei Fragen:

  • Sitzt die KI im Arbeitsablauf? Wenn du Daten aus einem Programm kopieren musst, um sie in ein anderes einzufügen, hast du eine weitere Insellösung gekauft.
  • Wo liegen die Daten? Objektdaten und Kundeninformationen gehören auf Server in Europa, schon wegen der DSGVO.
  • Kommst du wieder raus? Ein seriöser Anbieter lässt dich deine Daten exportieren. Alles andere ist eine Abhängigkeit, die du nicht brauchst.

Vividomo ist nach diesem Prinzip gebaut. Du gibst Objektdaten einmal ein, daraus entstehen Exposé und Texte direkt im selben Ablauf. Über die MCP-Schnittstelle können auch KI-Agenten mit deinen Daten arbeiten. Entwickelt wird in Österreich, gehostet in Europa.

Das Fazit

Die Zahlen aus beiden Umfragen erzählen dieselbe Geschichte. Die Branche hat verstanden, dass KI relevant ist. Was fehlt, ist die Umsetzung im Alltag. Wer KI als Extra-Tool neben der Arbeit betreibt, landet bei den 50 Prozent auf halbem Weg.

Für ein kleines Maklerbüro ist das eine gute Nachricht. Eine wiederkehrende Aufgabe, komplett automatisiert, mit einem Werkzeug, das in deinen Ablauf passt und deine Daten in Europa hält: Damit gehörst du schneller zu den 5 Prozent, als die Statistik vermuten lässt.


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